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League Against Cruel Sports : Boykott der Städte taurines
Diese Organisation, die seit 80 Jahren gegen blutige "Sportarten" angeht, hat erst kürzlich mit dem Verbot der Fuchsjagd im gesamten Vereinigten Königreich einen hervorragenden Erfolg erzielt. Von nun ab möchte sie ihre ganze Energie auf die Abschaffung des Stierkampfs bündeln. Der Stierkampf als vorgeblicher "Sport" profitiert zur Zeit in den drei Ländern Frankreich,Spanien und Portugal, wo Stierkämpfe stattfinden, von der nicht unerheblichen Unterstützung durch englische Touristen.
Die Engländer bilden einen Großteil der europäischen Touristen. Da man weiß, dass die Stierkampf veranstaltenden Städte, die den Veranstaltern Subventionen zukommen lassen, das Geld von der örtlichen Wirtschaft bekommen, muss alles daran gesetzt werden, um diesen Geldzufluss versiegen zu lassen.
Dadurch dass die englischen Touristen in den Stierkampfstädten Geld ausgeben, tragen sie ohne ihr Wissen dazu bei, den Stierkampf zu verewigen. Die "League Against Cruel Sports" meint also berechtigterweise, dass der Stierkampf damit auch ein britisches Problem geworden ist.
Die Liga empfiehlt also den Boykott der Stierkampfstädte. Sie fordert die englischen Touristen auf, nur Städte zu besuchen, die einerseits solche blutigen Veranstaltungen und andererseits jegliches Vergnügen zum Nachteil von Tieren unterlassen.
Dagegen fordert die Liga nicht zum Boykott der betroffenen Länder auf.
Die Liga erhofft sich damit, der Wirtschaft der Stierkampfstädte einen wirksamen Schlag zu versetzen. Diese Strategie schließt Reiseagenturen und Reiseveranstalter, die mit dem Stierkampf werben, ein. Näheres über diese Kampagne können Sie auf der folgenden Webseite erfahren:
www.bullfightingfree.org |